Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern | Kulturreferat Regensburg | Bistum Regensburg | St. Katharinenspitalstiftung


Seminar


Seminar am 18. Mai 2026 im Schreiberhaus der Spitalstiftung

Die Veranstaltung widmet sich den grundlegenden Schritten zur Gründung eines Notfallverbundes zum Kulturgutschutz. Dabei sind sowohl Museen als auch Archive und Bibliotheken angesprochen, da alle diese Einrichtungen vergleichbaren Risiken und strukturellen Herausforderungen gegenüberstehen, wenn es um die Bewahrung von historischen Objekten, Dokumenten und Kunstgegenständen im Notfall geht. Ebenfalls sind die Träger von Einrichtungen zur Teilnahme eingeladen, um sich zu spezifischen Fragestellungen austauschen zu können.

Im Mittelpunkt stehen die initialen organisatorischen und strukturellen Maßnahmen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus wird beleuchtet, welche Institutionen und Akteurinnen bzw. Akteure von Beginn an eingebunden werden sollten, um eine tragfähige und nachhaltige Zusammenarbeit in Notfallszenarien (Feuer, Wasser, Vandalismus usw.) sicherzustellen.

Ergänzend geben Erfahrungsberichte aus bereits durchgeführten Kulturgutschutz-Rettungseinsätzen praxisnahe Einblicke in Erfolgsfaktoren und bewährte Vorgehensweisen. Eingeladen sind Expertinnen und Experten aus Sachsen-Anhalt und Thüringen, die diese Themen seit Jahren begleiten und in ihren Bundesländern erfolgreich Notfallverbünde initiiert haben.

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Katharinenspitalstiftung, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, dem Bistum Regensburg und dem Kulturreferat der Stadt Regensburg statt.

Zur Anmeldung:
https://museumsberatung-bayern.de/museumspraxis/detail/18-05-2026_wie-gruendet-man-einen-notfallverbund

Kulturgutschutzübung im Dom Regensburg 2023, Kunstsammlungen des Bistums Regensburg